Die ganze Welt um uns herum ist maßgeblich kognitiv dominiert. Wir lernen schon früh als Kind, dass wir mit einer guten LEISTUNG Lob und Anerkennung erfahren, also das Verhaften in unserem Kopf, in unserem Verstand, positiv konnotiert ist. Wenn wir uns wehgetan haben, war ganz schnell ein Ablenkungseis oder eine andere Ablenkung zur Stelle. Diese Aktionen – seien sie noch so gut gemeint – haben uns signalisiert: Emotionen wie Trauer dürfen nicht gefühlt werden, wir müssen uns ablenken. Die Energie, die sich im Körper als bestimmte Emotion („Energie in Bewegung“) zeigt, wurde also in den Kopf umgelenkt.
Was ist also als Folge heute immer mehr zu erkennen? Depressionen, Gedankenspiralen, der Drang, alles VERSTEHEN und ANALYSIEREN zu wollen, Unruhe, Angst. Angst maßgeblich vor unseren eigenen Gefühlen, vor unserem Körper. Weil wir nicht gelernt haben, in herausfordernden Emotionen stehen zu bleiben, sie zu fühlen und sie dann gehen zu lassen. So wie es jede Emotion ganz selbstverständlich tut, wenn sie gesehen wird. Stattdessen greifen wir wie selbstverständlich zum Handy, um ja keine Ruhe entstehen zu lassen, in der wir mit unseren Emotionen konfrontiert werden könnten.
Aber durch zu wenig Connection zu unserem Körper gehen uns nicht nur die „negativen“ Gefühle, sondern auch die positiven Gefühle zusehends verloren. Freude ist zum Beispiel auch intensiv körperlich zu spüren durch ein Ganzkörper- oder Bauchkribbeln. Wir wissen immer weniger, worauf wir Lust haben, was unsere Bedürfnisse sind. Über den Körper sind wir außerdem mit unserer Intuition verbunden, die uns sagt, welche Lebensmittel, Personen und Aktivitäten uns guttun. Was kannst du also tun, wenn du spürst, dass du deine Körperverbindung wieder stärken darfst?
Folgende Schritte kannst du tun, um wieder ins Fühlen zu kommen:
Annehmen, was ist.
Genau, wo du stehst mit deinen Gefühlen, ist dort, wo du stehen darfst. Nimm dich an und wertschätze dein Überlebensprogramm, das dich vor überwältigenden Gefühlen schützen wollte. Werde weich mit den Blockaden und versuche nicht, sie zu bekämpfen oder sie weghaben zu wollen. Je stärker du dich gegen die aktuelle Version deiner Selbst sträubst, desto stärker werden die Widerstände.
Bewusstwerdung
Werde dir darüber bewusst, dass das ständige Im-Kopf-Sein ein Überlebensprogramm ist (Dissoziation), welches dir mal sehr gedient hat, als dir deine Emotionen so überwältigend vorkamen, dass sich dein Geist eingeschaltet hat und dich vom Körper abgespalten hat, um nicht zu fühlen. Dieses Programm läuft noch immer und suggeriert dir, dass es gefährlich sei, zu fühlen. Aber heute bist du erwachsen und kannst mit deinen Emotionen umgehen. Es braucht nur ein bisschen Training, um diese Umprogrammierung in Gang zu setzen.
Sprich mit Personen, denen du vertraust.
Öffne dich Personen in deinem Umfeld, dass du dir wünschst, wieder mehr in deinen Körper zu kommen, dich mehr mit deinen Gefühlen auseinanderzusetzen. Frag sie nach Rat. Tausche dich mit ihnen aus. Zeig dich vulnerabel. Allein das Aufgeben einer perfekten, „starken“ Fassade kann enorm den innerlichen Performancedruck reduzieren und öffnet Türen zu echter Intimität und Nähe.
Festes tägliches Zeitfenster nur mit dir
Fang klein an. Mache täglich einen Check-In in deine innere Welt: Welche Gedanken ziehen sich gerade durch meinen Kopf? Welche Körperempfindungen nehme ich wahr? Was fühle ich in mir (im Herzen, Bauch, Hals etc.) und was spüre ich auf meiner Haut? Beobachte dich. So gewinnst du eine gewisse Distanz zu deinen Emotionen und Gedanken und hörst auf, dich mit ihnen zu identifizieren und dich in ihnen zu verzetteln.
Schreibe deine Gedanken auf!
Nimm dir bewusst Zeit, dir zu erlauben, alles zu denken, was dein Kopf denken mag, und bring es zu Papier. Alles, was aufgeschrieben ist, vermittelt dem Gehirn vermehrt, dass es keine Schleifen mehr drehen muss, weil es schon auf dem Papier abgespeichert ist.
Finde Tools, die dich unterstützen!
Seien es geführte Meditationen, autogenes Training, Reiki, EFT (Emotional Freedom Technique), Atemübungen, Yogaklassen. Probiere dich aus und erforsche, was dir hilft und in Resonanz mit dir geht. Sieh den Prozess, der sich manchmal als herausfordernd darstellt, als Spielfeld, innerhalb dessen genauso Leichtigkeit und Freude existieren darf.
Alles zu viel? Suche dir Hilfe!
Du bist zu überwältigt von allem, was dich emotional erwartet hat? Du musst nichts allein durchstehen. Such dir professionelle Hilfe auf deinem Weg in Form von Coaches, Therapeuten, Psychotherapeuten.
Warum eignet sich Hamburg ideal für ein Personal Training? Und was bringt eigentlich ein individuelles Workout mit einem professionellen Personal Trainer in Hamburg? Hier findest du die Antworten!
Als ich 2022 neu nach Hamburg zog, war ich sofort begeistert von der Schönheit der Stadt, welche nicht zuletzt durch all die Grünflächen – und möglichen Workoutspots – zustande kommt! Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass Hamburg ein Paradies für jeden Personal Trainer ist! 🙂
Outdoor Training Hamburg
Als Barmbekerin liegt der wunderschöne Stadtpark Hamburg nur einen Katzensprung von meinem Zuhause entfernt. Mit dem Stadtparksee als Kulisse lädt er ein, sich intensiven HIIT-Trainings, Bodyweighttrainings, Laufeinheiten oder auch entspannenden Yogaflows mit anschließender Meditation hinzugeben. Aber auch andere Spots haben es mir angetan: Die Außenalster als DAS Aushängeschild für Outdoor Training in Hamburg, der Friedhof Ohlsdorf oder entlang einer der vielen Kanäle in Hamburg (z.B. am Isebekkanal). Es lohnt sich!
Seit ich seit ein paar Jahren als Personal Trainerin tätig bin, nutze ich diese Ziele auch besonders gerne für meine Kunden. Inmitten landschaftlicher Idylle lässt sich ein Personal Training in Hamburg doch viel besser bestreiten.
Auch die öffentlich zugänglichen Outdoor-Parks in Hamburg haben es mir angetan und lassen sich gut in ein Lauftrainingintegrieren!
Das bin ich: Lisa, Personal Trainerin in Hamburg
Ich schätze als Personal Trainerin in Hamburg den Mix aus intensiven Laufeinheiten und Krafttraining – vor allem Bodyweight Training. Kondition meets Koordination! Mein neuestes Konzept beinhaltet zudem noch eine Prise Achtsamkeit durch yogaähnliche Sequenzen und einer Meditation zum Abschluss. Getreu dem Motto der Ganzheitlichkeit 🙂
Nicht selten traf ich in meiner Vergangenheit Läufer, die sagten: „Ich brauche kein Krafttraining für meine Beine. Ich laufe doch schon so viel!“
Wenn du dich jetzt ertappt fühlen solltest, sei dir gesagt: Diese Aussage ist falsch! Lass dich nicht in die Irre führen. Gerade das Laufen fordert die Beinmuskulatur immens. Daher sollte diese Belastung unbedingt durch ein Krafttraining ergänzt werden, um die Gelenke zu schützen und die Beine zu kräftigen.
Wusstest du, dass beim Laufen mehr als das Vierfache des eigenen Körpergewichtes auf den Knien lastet?
Besonders Läufer sind auf ein ausgewogenes Krafttraining angewiesen, um ihren Laufsport über Jahre und Jahrzehnte schmerzfrei bewältigen zu können.
Ich traf aber auch krafttrainingsaffine Menschen, die über eine sehr eingeschränkte Beweglichkeit, Haltung und generelle Koordination verfügten. „Laufen ist langweilig und das kann doch jeder“, war oft der O-Ton. Dass ökonomisch Laufen einen hohen koordinativen Anspruch hat und Laufeinheiten sehr variabel gestaltet werden können, war ihnen ein Fremdwort.
Meinen Job als Personal Trainerin in Hamburg sehe ich als eine Art Berufung an!
Der Sport und besonders die Kombination aus Krafttraining und Laufen haben mich mental und physisch unglaublich stark gemacht, sodass ich diese Stärke als Personal Trainer in Hamburg gerne an meine Kunden weitergeben und teilen möchte!
10 Punkte, warum du dir unbedingt einen Personal Trainer in Hamburg holen solltest:
1. Investment in deine Gesundheit
Ist Gesundheit nicht dein höchstes Gut? Überleg mal, für was du alles Geld ausgibst, was dich hinterher nicht glücklicher, zufriedener oder selbstbewusster gemacht hat. Viele sagen: „Uff, trainieren kann ich doch auch allein. Warum sollte ich dafür Geld ausgeben?“ Kommen wir noch einmal auf das Beispiel der Läufer zurück, die der Meinung sind, sie bräuchten kein Krafttraining. Mit einem Personal Trainer an ihrer Seite, hätten sie sich unter Umständen Verletzungspausen erspart. Du hast nur einen Körper. Warum diesen nicht in professionelle Hände geben? Einem Experten vertrauen, der dafür ausgebildet ist, deinen Körper optimal zu fördern und zu fordern. Damit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt:
2. Motivation – dein persönlicher Antreiber: Dein Trainer!
Du kennst es wahrscheinlich: Im Fitnessstudio angemeldet, bis in die Fingerspitzen motiviert und losgelegt. Du würdest am liebsten jeden Tag trainieren! Spürst deine Muskeln, spürst, dass das Training Effekt hat und dann plötzlich ZACK! kommen dein Alltag und erste Wehwehchen dazwischen.
Du merkst, dass deine Leistung stagniert, du keine großen körperlichen Veränderungen mehr sehen kannst und deine anfängliche Euphorie langsam schwindet, denn: Warum genau hat es mir nochmal Spaß gemacht Tag ein, Tag aus Gewichte monoton zu drücken, zu ziehen, zu pressen, zu heben? Und dein Fitnessstudio ward nicht mehr gesehen… So muss es nicht laufen! Als dein Personal Trainer kümmere ich mich darum, dir ein vielversprechendes, variationsreiches Programm nach deinen Vorstellungen zu konzipieren!
3. Therapie
Dieser Punkt mag im ersten Moment komisch erscheinen. Warum sollte ein Personal Training eine Therapie sein? Meine Erfahrung sagt mir: Ein Trainer ist nicht nur sportlicher Coach, sondern auch Coach in allen Lebenslagen! Körperliche Anstrengung lässt dich auch an emotionale Themen näher herankommen. Dein Personal Trainer kann dir als unabhängiger Berater zur Seite stehen.
4. Spaß
Ein wichtiger Punkt! Wann machst du etwas langfristig gern? Wenn es dir Spaß macht! Ich als Personal Trainerin habe ein großes Repertoire an Variationsmöglichkeiten im Training, sodass dir garantiert nicht die Lust vergeht, dich jedes Mal aufs Neue auf das Training zu freuen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass neue Reize im Sport nicht nur bessere Erfolge in Bezug auf Koordination, Kondition, Körperform und Stärke erzielen, sondern auch den Spaß auf ein höheres Level bringen.
5. Energieaufbau /-abbau
Du hast mal wieder gar keine Energie auf der Arbeit, bist einfach nur fertig? Allein würdest du jetzt bestimmt nicht mehr trainieren gehen, aber die Verabredung mit deinem Personal Trainer in Hamburg hat einen Verbindlichkeitscharakter, sodass du nicht absagen magst. Und so schleppst du dich zum Training. Nach dem Warm-Up merkst du plötzlich, wie die Energie in deinen Körper zurückkommt und du dich wieder richtig frisch fühlst.
Genauso denkbar ist das gegenteilige Szenario: Du hast dich mal wieder richtig über deine Kollegen oder deinen Chef aufgeregt, aber kannst es nicht rauslassen. Und so staut sich die ganze negative Energie auf… Du fährst zum Training und bist gar nicht gut drauf. Doch nach ein paar Runden Krafttraining und ein paar Sprints spürst du, wie die Anspannung in dir nachlässt und du die aufgestaute Energie loslassen kannst.
6. Stressreduktion
Lass alles hinter dir! Den ganzen Stress, Ballast und die Sorgen, die dich vom Tag belasten, und begib dich einfach in die Hände deines Personal Trainers.
7. Leistungssteigerung
Ein Personal Trainer hat es gelernt, ein Training so aufzubauen, dass maximale Erfolge gemäß der Zielsetzung möglich sind, ohne seinem Körper zu schaden. Bei dir stagniert die Leistung? Verständlich und nicht schlimm, denn du hast wahrscheinlich nicht in diesem Bereich gelernt. Mit einem Personal Trainer an deiner Seite schaffst du es bestimmt!
8. Körperformung
Du möchtest gerne abnehmen oder deinen Körper straffen, aber du weißt nicht recht, wo du ansetzen solltest? Begib dich in professionelle Hände! Wenn du krank bist, gehst du doch auch zum Arzt. Warum nicht in Sport- und Ernährungsfragen einen Experten aufsuchen?
9. Mehr Power
Dieser Punkt könnte auf sämtlich Bereiche übertragen werden: mehr geistige, kognitive, emotionale und körperliche Power! Durch das individuell gestaltete Training kann dein Körper mit jeder Belastung stärker, resistenter und ausdauernder werden!
10. Kopf ist im Flugmodus
Du kommst zum Training und musst dir genau ZERO Gedanken machen. Kein Kopfzerbrechen über Übungen, Satzpausen, Trainingsdauer oder Bewegungsausführung. Du kannst deinen durchgetakteten Alltag hinter dir lassen und einfach nur SEIN. Im Hier und Jetzt. Nur du, dein Personal Trainer und der Sport.
Na, bist du jetzt von den Vorteilen eines Personal Trainers in Hamburg überzeugt? Zögere nicht länger, denn dein Körper wird es dir danken. Buche jetzt ein Probetraining mit mir – ich freue mich auf dich 🙂
40 Prozent der Deutschen hat schon einmal eine Diät gemacht. Laut Marktforschungsinstitut bleibt jeder zweite davon auf seinen Kilos hängen. Auch in Hamburg habe ich die Erfahrung gemacht, dass es einige Kunden gibt, die vor allem schnell abnehmen möchten. Und darin liegt vielleicht auch der Knackpunkt, warum das Abnehmen nicht funktioniert hat: Dass es möglichst schnell erreicht werden sollte.
Es gibt ein paar Regeln, die man beachten kann und damit die Langfristigkeit des Gewichtsverlustes auf jeden Fall steigert – was ich nicht sagen möchte: Abnehmen ist total leicht! Nein! Du solltest dir bereits vorher darüber im Klaren werden, dass dies ein harter, steiniger Weg wird, der dich an deine physischen und mentalen Grenzen bringen und Kompensationsmuster aufzeigen kann. Für dich habe ich 10 hilfreiche Tipps zusammengestellt, die dich in deinem Vorhaben, abzunehmen, unterstützen können und dir als professionelle Hilfe beim Abnehmen dienen.
Bring‘ deinen Körper wieder in Balance!
1. Kombination aus Krafttraining und Ausdauer
Tappe nicht in die Abnehmfalle und nutze ausschließlich Ausdauersport wie Laufen, Walken, Radfahren oder Schwimmen als Kalorienkiller! Hier wird das Hauptaugenmerk wieder nur auf das schnelle Abnehmen gerichtet. Diese Sportarten haben zugegebenermaßen meist einen höheren Kalorienverbrauch als klassisches Krafttraining.
Allerdings darfst du nicht vernachlässigen, dass du auf der einen Seite durch das erhöhte Sportpensum und die damit einhergehende Belastung deine Gelenke strapazierst. Diese sollten unbedingt durch eine kräftige Muskulatur geschont werden. Auf der anderen Seite verbrennen Muskeln im Ruhezustand viel mehr Kalorien. Idealtypisch würde ich in Hamburg also das Abnehmen in den ersten Wochen mit einem individuellen Krafttraining starten und somit die Voraussetzung schaffen, dass die Gelenke der nachfolgenden (Ausdauer-)Belastung gewachsen sind.
2. Nicht zu viel Kaloriendefizit
Viele denken sich beim Abnehmen:
„Prima, ich schaue darauf, was ich verbrauche (grundsätzlich eine sehr gute Strategie!) und bilde auf dieser Basis meine tägliche Nahrungsaufnahme. Je weniger ich pro Tag zu mir nehme, desto höher ist das Kaloriendefizit und desto schneller nehme ich ab.“
Das ist eine nicht ganz richtige Schlussfolgerung! Wenn das Kaloriendefizit sehr groß ist, kann der Körper unter Umständen in den „Hungerstoffwechsel“ umschalten. Der Körper denkt in diesem Fall ganz ursprünglich, dass ihm eine Hungersnot bevorsteht und versucht möglichst viel Fett einzulagern und möglichst wenig zu verbrauchen. Davon abgesehen, dass diese Art abzunehmen ungesund ist, ist dieser Weg auch nicht zielführend. Stattdessen empfiehlt sich ein Defizit von ungefähr 300 bis 500 kcal pro Tag.
3. Systematisierung
Ein genauer Trainingsplan hilft dir dein Training in Balance zu halten und Kraft- und Ausdauertraining in Harmonie zu bringen. Du kannst selbst entschieden: Wie viele Trainingseinheiten pro Woche sind realistisch? Wie viele Kraft-, wie viele Ausdauereinheiten? Wie lange habe ich Zeit? Welche Muskelgruppen trainiere ich in einer Einheit? Diese Planung bedarf eines gewissen Aufwands, jedoch wird sie gern in Kauf genommen, wenn dadurch das Ziel erreicht wird, oder? 🙂 Der Plan kann dir als professionelle Hilfe beim Abnehmen zur Seite stehen.
4. Tu‘ das, was dir Spaß macht!
Eingangs habe ich erwähnt, dass das Abnehmen in vielen Fällen ein steiniger, langwieriger, schwieriger ist – das MUSS es allerdings nicht sein und vor allem solltest du nicht im Voraus die Einstellung verinnerlichen, dass alles ganz, ganz schlimm wird und scheinbar unmöglich erscheint. Bitte nicht! Es DARF leicht sein und es DARF sich gut anfühlen.
Probiere verschiedene Sportarten aus, probiere dich durch die Lebensmittellandschaft, geh auf Märkte und suche dir deine ganz persönlichen Favoriten heraus. Es ist schlichtweg sinnfrei, wenn du den Sport mit dem größten Kalorienverbrauch „Laufen“ und eine vegane Ernährungsweise auf deinen Plan setzt, wenn du ungern läufst und Fleisch liebst. Natürlich kommst du nicht drum herum, bestimmte Anpassungen in deinem Alltag vorzunehmen und vielleicht wird dir die Tafel Schokolade am Abend fehlen, aber der gesamte Prozess soll sich auf keinen Fall wie Verzicht anfühlen. Alles, was sich schlecht anfühlt, ist nicht von Dauer! Eine immer gleiche Sportroutine kann ebenso schädlich sein! In meinen Trainings in Hamburg versuche ich insbesondere für Personen, die abnehmen möchten, ein möglichst variationsreiches Trainingsprogramm zu entwickeln.
5. Visualisierung
Jetzt wird es etwas spirituell, aber diese Methodik ist total kraftvoll. Es geht ums Manifestieren: Versuch dir vorzustellen und ein Bild zu kreieren, als hättest du dein Ziel schon erreicht. Versuch alle Sinne einzubeziehen: Wie fühlt es sich an in diesem neuen erschlankten Körper zu sein? Welche Kleidung trägst du? Mit welchem neuen Bewusstsein gehst du durch die Welt? Versuch dich so sehr in diese Vorstellung fallen zu lassen, dass du nichts als Freude empfindest und tatsächlich diese Person schon bist. Wirkt Wunder. Probiere es aus!
6. Such‘ dir einen Trainingsbuddy
Dieser Tipp ist nicht unbedingt notwendig für ein erfolgreiches Abnehmen, allerdings kann er bei manchen sehr hilfreich sein, die ein grundsätzliches Motivationsproblem haben. Sobald du dir einen Trainingspartner in Form eines Freundes oder einer Freundin oder auch eines Trainers oder Trainerin schnappst, sind die Trainingszeiten gesetzt.
Die Überwindung eine andere involvierte Person in seine eigene Unlust hineinzuziehen, ist wesentlich höher als nur sich selbst Rechenschaft zu schulden.
Ausreden, die einen selbst davon überzeugen, heute doch lieber den Abend auf der Couch zu verbringen, weil der Oberschenkel noch etwas zwickt, sind schnell gefunden. Sich vor Freunden zu rechtfertigen, ist da etwas schwieriger oder vor einem Trainer / Trainerin, die dich Geld kosten… Das wäre sehr ärgerlich! Zumeist sind ja auch diese Einheiten, die vorher eine „Ich hab keinen Bock!“-Einstellung mit sich brachten, jene, die am Ende die besten waren. Oder hast du jemals gesagt: Ich bereue es so, zum Sport gegangen zu sein! Ich glaube nicht 🙂
7. Lege Trainingszeiten fest!
Dieser Punkt baut auf Punkt 3 auf: Erst steht der genaue Plan, dann muss dieser Plan in den Alltag eingebaut werden. Wann habe ich freie Zeitfenster oder wo kann ich mir bewusst Zeit für das Training nehmen? Schreibe dir die genauen Tage und Uhrzeiten auf und triff die jeweiligen Vorkehrungen: Du möchtest nach der Arbeit trainieren? Pack deine Sporttasche schon morgens und finde KEINE AUSREDEN, warum dieser Zeitpunkt vielleicht unter Umständen eventuell doch nicht der richtige sein könnte. NEIN! Du hast ein Ziel vor Augen: Du möchtest abnehmen! Also versuch dieses mit allen Mitteln zu erreichen. Sieh dein geplantes Training wie ein Meeting auf der Arbeit, welches du schließlich auch nicht einfach skippen würdest, oder? 🙂
8. Mindset
Versuch aufzuschlüsseln, an welchem Punkt dir oft die Motivation fehlt, weiterzumachen, weiterhin eine gesunde Ernährungsweise durchzuziehen, weiterhin zum Sport zu gehen. Überlege, was dir in diesen Momenten helfen kann. Finde ein Ritual, welches zu deinem Energie- und Motivationsbooster wird. Ein 5min-Nap? Eine kurze Kaffeepause? Oder hilft es dir, einfach die Sportschuhe anzuziehen?
9. Erzähl‘ vielen Personen von deinem Vorhaben!
Je mehr Leute im Außen von deinen Abnehmplänen wissen, desto mehr Antrieb wirst du verspüren, dein Ziel wirklich zu erreichen. Versteh mich nicht falsch! Deine eigene (intrinsische) Motivation ist unabdingbar und essentiell. Du solltest immer nur FÜR DICH SELBST abnehmen, wenn du dich in deinem Körper unwohl fühlen solltest.
Allerdings kann das Wissen der anderen in Motivationstiefs helfen, dich durchzubeißen und nicht nur dir, sondern auch deinem Umfeld zu beweisen, dass du willensstark bist. In einem sehr zu empfehlenden Buch „Du bist der Hammer!“ beschrieb die Autorin Jen Sincero sogar, dass eine Wette dabei helfen könnte, am Ball zu bleiben. Sie sagte, dass der Wetteinsatz sich gerade noch so im Tolerenzbereich befinden sollte. Geld, bei dessen Verlust, ein Gefühl des Schmerzes aufkommt und der Wettpartner erbarmungslos und unnachgiebig ist. Ich möchte dich auf keinen Fall dazu motivieren, Wetten einzugehen, aber in manchen Fällen kann es sicherlich zu der fehlenden Prise Motivation beitragen.
10. Finde deine Laster!
Ist es die Schokolade am Abend zum Stressausgleich? Oder empfindest du schlichtweg kein Sättigungsgefühl bei deinen Mahlzeiten, sodass du gut und gerne mal über die Stränge schlägst? Versuch die Ursache zu identifizieren!
Versuchst du Gefühle zu kompensieren? Nimm bewusst wahr, dass du versuchst, ein Gefühl von Stress zu vermeiden. Sage dir, dass das Gefühl durch die Schokolade oder die Chips nur kurzzeitig weggeschoben ist und dass es Zeit ist, sich Raum für seine Gefühle zu geben, sodass eine Kompensation nicht mehr notwendig ist.
Zu guter Letzt wünsche ich dir viel Spaß auf deinem individuellen Weg. Wenn ich dich beim Abnehmen in Hamburg professionell unterstützen kann, lass es mich gerne wissen.